22.01.2026
GOTTESDIENST AM HEILIGEN ABEND IN DER KIRCHE KOßDORF
Nach drei Jahren Baustelle sollte dieses Weihnachten wieder in unserer Kirche stattfinden!
Im Sommer sah es aber noch nicht danach aus. Dank Gottes Hilfe und sehr engagierten und fleißigen Handwerkern veränderte sich plötzlich die Bauphase und man kam gut voran.
Nach einer Grundreinigung und dem Feinputz von acht fleißigen Frauen und einem Mann wurden auch die letzten Staubkörnchen weggefegt und weggewischt. Vielen lieben Dank dafür!
Nun stand eigentlich einer festlichen Erstbenutzung nichts mehr im Wege. Aber ein Problem blieb: Kurt wollte diesen Gottesdienst gern eröffnen. Aber wie sollte er den Weg in die Kirche bewältigen? Er hatte gerade erst ein neues Hüftgelenk bekommen und die Treppe im Pfarrhaus hat es in sich. Hier geschah ein großes Wunder: Innerhalb von zwei Tagen wurde ein Treppenlift eingebaut und das weitere war mit Rollstuhl kein Problem mehr. Nun, Herr, schenke uns erträgliches Wetter für diesen Nachmittag! Eine Viertelstunde vor dem Gottesdienst folgten wir dem Ruf der Gebetsglocke und so standen wir vor der Kirche und lauschten dem Posaunenchor. Kurt eröffnete mit dem Psalmwort „Herr, ich habe lieb die Stätte deines Hauses und den Ort, wo deine Ehre wohnt.“ Mit Begleitung der Posaunen sangen wir „Nun danket alle Gott“. Danach folgten Worte aus Psalm 24: „Machet die Tore weit und die Türen in der Welt hoch“ und das Lied „Macht hoch die Tür“. Unter Glockengeläut und mit dem Lied „Herbei, o ihr Gläubigen“ zogen wir gemeinsam in die renovierte und weihnachtlich geschmückte Kirche.
Einige Lieder wurden von den Jungbläsern begleitet und engagierte Mütter hatten gemeinsam mit ihren Kindern ein kleines Krippenspiel eingeübt: „Der kleine Strohhalm“, welches auch gleichzeitig die Verkündigung beinhaltete. Nach dem Spiel verteilten die Krippenspieler mit dem Lied „Ihr Kinderlein kommet“ Strohhalme an die Gottesdienstbesucher.
„Stille Nacht“, „O du fröhliche“ und „O holy night“ durften nicht fehlen, und so wurde dieser Heiligabend-Gottesdienst zu einem schönen und dankbaren Erlebnis.
Wir danken allen recht herzlich, die an der Gestaltung des Gottesdienstes mitgewirkt haben!
Möge der kleine Strohhalm uns erinnern an das Geschenk Gottes: das Kind in der Krippe – und das soll uns zum Segen für das ganze Jahr des Herrn 2026 werden und bleiben!
Kurt Martin / Silke Böhme