23.04.2026
Behindertenarbeit in Koßdorf
Monatstreffen im Februar
Weil das erste Treffen im Januar wegen der schwierigen Straßenlage ausfallen musste, blickten wir in den Tagen vor dem 7. Februar gebannt auf die Wetter-prognosen für dieses Wochenende. Es war alles drin, von Regen, leichtem Schneefall bis zu Glatteis. Die Wohnstätte Großkmehlen hatte bereits abgesagt, weil an diesem Tag dort Fasching gefeiert wurde.
Und Sigrun aus Authausen war das Wetter zu ungewiss. Wir wussten auch von Stefan, der zu Silvester unglücklich gefallen war und nun die nächste Zeit nicht kommen kann. Auch Darek war mit dem Rad gefallen und wollte sich das Wochenende ausruhen. So waren wir gespannt, wer kommen würde.
Unsere Kuchenfrauen hatten schon alles vorbereitet. Die Teller waren gefüllt und es duftete nach Kaffee. Und nach und nach trudelten die ersten Teilnehmer ein. Robert brachte leckeren Geburtstagskuchen mit, der schnell noch auf dem Tisch verteilt wurde. Da noch nicht alle da waren und es auch noch Zeit fürs Kaffeetrinken war, führte Kurt alle ins Haus und zeigte stolz seinen Treppenlift. Das Treppauf und Treppab wurde mit Begeisterung beobachtet. Dann war es aber Zeit, wieder in den Hof zu gehen, denn dort warteten nun die Bewohner der Wohnstätten Falkenberg und Prieschka. Da wir uns schon vorher gegen den Spaziergang entschieden hatten, ging es gleich zum Essenraum.
Dort wartete der gedeckte Tisch. Nun galt es erst mal, den Geburtstagskindern des letzten Monats zu gratulieren mit „Hoch soll‘n sie leben“ und „Viel Glück und viel Segen“. Und dann begann das „allgemeine Schmatzen“. Als alle gesättigt waren und das große Schnattern begann, konnten wir die Tische abräumen und unsere Andacht starten. Passend zur Jahreslosung sahen und hörten wir Lieder und die Predigt von Prof. Dr. Eckstein. Manuela sprach uns ein Gebet und Kurt schloss uns, das Dorf, die Arbeit und die ganze Welt mit in den Segen ein. Nun erklang noch das Lied: „Möge die Straße uns zusammenführen – Und bis wir uns wiedersehen, halte Gott uns fest in seiner Hand“.
Wer wollte, konnte sich nun auf den Heimweg machen. Ilona bot eine kleine Kirchenführung an und Neugierige folgten ihr gern. Und einige nahmen das Angebot zum Malen und Basteln an. Wir gestalteten auf kleinen Scheiben eine winterliche Landschaft mit Schneemann, Schlitten und verschneiten Bäumen.
Gegen 16.30 Uhr verließen die letzten den Hof mit dem Ruf: „Also, bis zum nächsten Mal am 7. März“.
So danken wir dem Herrn für dieses schöne Miteinander!
Das Team der Behindertenarbeit Koßdorf