23.04.2026
Behindertenarbeit in Koßdorf

50 Jahre Koßdorfer Rüstzeiten – ein Goldenes Jubiläum voller Dank und Segen

Am 12. Juli feierte die Koßdorfer Einrichtung für behinderte Menschen des Diakonischen Werkes Elbe-Elster einen fröhlichen feierlichen Gottesdienst zu ihrem 50. Rüstzeiten-Jubiläum. Sogar die Sonne leuchtete golden zu diesem goldenen Jubiläum!

Die frisch renovierte Kirche war sehr gut gefüllt mit Menschen der aktuellen Rüstzeit, Gemeindegliedern und vielen auswärtigen Besuchern, die ihre Glückwünsche überbringen wollten.

Nachdem die Leiterin der Einrichtung, Silke Böhme, mit einer festlichen Ansprache inklusive eines Rückblicks auf 50 Jahre Rüstzeiten die Festlichkeit eröffnet hatte, sprach die Mutter des allerersten Rüstzeitteilnehmers von 1977 und blickte ebenfalls auf die bewegte Geschichte dieser damals einzigartigen Einrichtung.

Sie betonte, wie oft damals improvisiert werden musste, da es vergleichbare Einrichtungen gar nicht gab und man oft vor komplett unbekannten Problemen stand. Danach überbrachte ich Grüße des gesamten Pfarrbereiches und Elke Wartenburger gratulierte im Namen der Kirchengemeinde Koßdorf. Sie betonte, dass alles ohne Gottes Segen, der auf allem lag (und bis heute liegt!), gar nicht möglich wäre.

Das war eine gute Überleitung zum Festgottesdienst, den Pfarrer i.R. Christoph Krause aus Pretzsch zum Thema „Gottes Segen“ hielt. Da er jedes Jahr seit über 20 Jahren zu einem Rüstzeit-Gottesdienst in Koßdorf ist, freuten wir uns alle schon vorher auf seinen Gottesdienst.

Mit Elias Walter aus Uebigau an der Orgel und dem Trio Julia, Torsten und Benny (ehemalige Mitarbeiter) war die musikalische Gestaltung des Gottesdienstes perfekt. 

In seiner Predigt erzählte Pfr. Krause, dass Martin Luther im alttestamentlichen aaronitischen Segen, der am Ende jedes Gottesdienstes gesprochen wird, die göttliche Trinität erkannte:

Der Herr segne dich und behüte dich – so wirkt Gott Vater in uns;

Er lasse sein Angesicht leuchten über uns und sei uns gnädig – Jesus Christus ist für uns das Licht der Welt;

Der Herr erhebe sein Angesicht über euch und gebe euch seinen Frieden – Gottes Geist in und unter uns bewirkt Frieden und Gemeinschaft unter uns.

Mit diesen Worten am Ende des Gottesdienstes empfingen wir den Segen.

Und nach dem Gottesdienst setzten wir uns zusammen, um gemeinsam Kaffee und Kuchen zu genießen und uns immer wieder zu neuen Gruppen zusammenzufinden, die sich erinnerten an Ereignisse von der aktuellen oder der allerersten Rüstzeit.

So endete ein Tag voller Segen, Gebet und Freude. Und wir hoffen alle, dass wir noch zu vielen verschiedensten Jubiläen nach Koßdorf kommen dürfen.