30.05.2024
Monatstreffen der Behindertenarbeit Koßdorf

Unser Monatstreffen am 4. Mai

„Der Mai ist gekommen“ … und liebe Gäste aus der Region haben sich diesen Tag zum Monatstreffen eingeplant. Dieser Tag wurde aber für unser Team in besonderer Weise wichtig. Frau Armbruster, die Behindertenbeauftragte des Landes Brandenburg, hatte signalisiert, dass wir wieder einen Antrag zur Finanzierung einer wichtigen Maßnahme stellen dürfen. Nachdem die Renovierung des Küchen- und Sanitärbereiches sowie ein neues Geländer an der Rollstuhlrampe abgeschlossen sind und auch die Holzhütten einen neuen Anstrich bekamen, wären jetzt eigentlich die Schlafräume „Arche“ und „Baude“ sowie der Essensraum bedürftig. So baten wir Mario um Kostenvoranschläge und mit Hilfe des Diakonischen Werkes stellten wir einen Antrag. Schneller als erwartet bekamen wir einen Bewilligungsbescheid: Antrag ist genehmigt und die Malerarbeiten dürfen beginnen. Auch Mario hatte schon einige Tage für uns eingeplant. So konnte er auch schnell anfangen. So erstrahlt die Arche schon in farbenfreundlichem Glanz und wurde zum Monatstreffen bereits neugierig besichtigt. Nun sind der Essensraum und die Baude an der Reihe. Dazu sind aber Räumarbeiten nötig – aber wohin damit? Von einem Raum in den anderen? Da kam uns die Idee, unser Partyzelt würde genügend Platz bieten. Also fragten wir recht kurzfristig bei der FFW Koßdorf, die uns das Zelt viele Jahre immer im Juni aufgebaut hatte, nach. Sie bedauerte es sehr, aber leider war es aus terminlichen Gründen nicht möglich. Nach kurzem Überlegen fragten wir im Mitarbeiter- und Freundeskreis nach und hatten schnell die nötige Zahl zusammen.

Gegen 12.30 Uhr rückten besagte Personen an und nach kurzer Beratung waren die große Plane über das Gestänge gezogen und die Seitenteile erfolgreich angebracht - in nicht mal 60 Minuten. Zur Belohnung gab es ein dankbares „Rollatorsitzer“-Klatschen und zur Stärkung wurden leckeres Eis und Kaffee angeboten. Die ersten Besucher staunten nicht schlecht über das fertige Zelt.

Nun trudelten auch die übrigen Teilnehmer aus Großkmehlen, Prieschka, Herzberg und umliegenden Orten ein. Im Hof standen Tische und Stühle, die sofort in Beschlag genommen wurden, und dann begann die übliche Begrüßung

mit dem Benennen der Möglichkeiten. Die Lauffreudigen starteten einen Spaziergang in die bunte Maienlandschaft.

Die Bastelfans hatten sich schon an den beiden vorbereiteten Tischen eingefunden. So verging die Zeit wie im Fluge und auch die Spaziergängergruppe fand sich wieder ein. Wer wollte, konnte draußen sitzen bleiben – auch sie bekamen Kuchen, Kaffee und Kakao. Nachdem alle gesättigt waren, wurden die Tische abgedeckt und alle in den Essensraum gebeten.

Wir hatten zu dem Lied: „Geh aus, mein Herz“ eine kleine Andacht zusammengestellt mit Liedern, Texten und Gebeten. Als Abschluss sangen wir gemeinsam das bekannte Segenslied: „Gottes guter Segen“.

So ereignisreich dieser Nachmittag auch begonnen hatte, ging er doch für manche viel zu schnell zu Ende. Was bleibt für uns – außer dem nächsten Treffen am 1. Juni zum Sportfest? – die Bitte von Paul Gerhard aus dem Lied: „Geh aus mein Herz“ im 14. Vers: Mach in mir deinem Geiste Raum, dass ich dir werd/bleib ein guter Baum, und lass mich Wurzel treiben.

Ihr/Euer Team der Behindertenarbeit Koßdorf


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